Body Detox

Detox // 5 Tage Saftkur mit Kale & Me*

9. Juli 2016
Saftkur Kale&Me Detox Fasten

Da ich immer wieder neugierig Kuren und Ernährungsumstellungen ausprobiere, meine letzte 30-Tage-Challenge „Vegan for Fit“ von Attila Hildmann aber bereits ein Jahr zurückliegt, ist es an der Zeit für etwas Neues.

Dank Kale & Me bekomme ich einen gekühlten Saftvorrat für ganze 5 Tage und starte am 4. Juli passend zum Neumond.
Wie es mir dabei gegangen ist, erfährst du in diesem ausführlichen Bericht.

Die Säfte

Alle Kale & Me Säfte wurden in Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlern entwickelt und mit viel Hingabe und Handarbeit in Deutschland produziert. So wird garantiert nur das Beste aus Obst und Gemüse in einer Kale & Me Flasche vereint.

Es ist eine ausgewogene Kombination aus Obst und Gemüse. Insbesondere sind es aber die Gemüsesäfte, die die Basis gestalten. Denn Gemüse ist reichhaltiger an Faserstoffen, Mineralstoffen und Spurenelementen und stellt daher generell die Grundlage einer gesunden Ernährung dar.

Saftkur Kale&Me Detox Fasten

Pamela Pine, Catie Carrot, Al Avoca, Rosy Roots, Kalvin Kale und Amy Almond – so heißen die liebevoll zubereiteten und kaltgepressten Säfte. Kaltgepresst, damit alle Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben.

Die Kur

Die sechs unterschiedlichen Kale & Me Säfte sind speziell auf diese Kur ausgerichtet und beinhalten eine optimale Kombination an Vitaminen, Spurenelementen, Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten passend zu den entsprechenden Tageszeiten.

Saftkur Kale&Me Detox FastenSaftkur Kale&Me Detox Fasten

Detox für den Körper

Bei einer Detox-Kur werden Darm, Nieren, Leber, Galle, das Lymphsystem und die Haut von Toxinen befreit und gereinigt. Es ist das Ziel, dass der Körper entgiftet und die Schlacken ausgeleitet werden.

Saftkur Kale&Me Detox Fasten

Die Saftkur im Test

Tag n°1 – Hello Detox

Gerade aufgewacht und meine Augen noch nicht mal geöffnet, wird mir klar, worauf ich mich eingelassen habe. Kein Kaffee! Mit dem Mantra „Es sind ja nur 5 Tage deines Lebens“ werfe ich alle Sorgen über Bord und hole mir meine erste Kale & Me Flasche aus dem Kühlschrank. Mmhh, wie lecker! Ich bin anfangs oft skeptisch, wenn es um Gemüsesäfte geht. Aber wow, Pamela Pine (mit Apfel, Ananas, Gurke, Zitrone, Minze) hat’s mir wirklich angetan. Zum Wachwerden genau das Richtige.

Dieser erste Tag ist eigentlich okay. Nachdem ich alle zwei Stunden ein weiteres Fläschchen zu mir nehme, habe ich gut zu tun und der Hunger ist erträglich.

Abends bekomme ich aber noch starke Kopfschmerzen. Meine Mama meint am Telefon, dass das ganz normal und oftmals eine unangenehme Begleiterscheinung bei Detox-Kuren sei, da der Körper nun mit dem Entgiftungsprozess anfängt.

Tag n°2 – Der Kampf mit dem Heißhunger

Meine Kopfschmerzen sind weg und ich bin in der Stadt unterwegs. Aus Übermut denke nicht daran, meine Säfte pünktlich zu trinken und bekomme nagenden Hunger. Dazu nehme ich den Geruch von Essen intensiver wahr als sonst. Wer Berlin kennt weiß, dass es wirklich überall Restaurants und Imbissbuden gibt. Überall! So lecker und so fies. Wenn man selbst nicht darf, will man natürlich alles essen. Vor allem etwas zu beißen. Brötchen, Pizza, ein Sandwich – nur ein kleines! Ich muss über meine eigenen Gedanken lachen, da ich um Teigwaren für gewöhnlich einen großen Bogen mache, weil ich Weizen nicht vertrage. Woher also plötzlich diese Gier?

Zu Hause angekommen, wird mein Heißhunger auf etwas Pikantes noch größer, also koche mir reine Gemüsebrühe, die ich genussvoll und glücklich schlürfe. Endlich Ruhe! Diese warme Suppe ist das genau das Richtige und während der Kur bei starkem Hunger auch erlaubt.

Abends mache ich für ca. 20 Minuten einen Leberwickel, um den Entgiftungsprozess zu unterstützen. Was das ist? Man wickelt eine Wärmeflasche in ein angefeuchtetes Tuch und legt diese dann auf den Bauch, unterhalb des rechten Rippenbogens. Ich friere ohnehin schnell, sobald mein Energielevel sinkt und empfinde diesen Wickel daher als sehr wohltuend und heilsam.

Saftkur Kale&Me Detox Fasten

Saftkur Kale&Me Detox Fasten

Tag n°3 – Mein Körper sehnt sich nach Ruhe

Am Morgen merke ich zum ersten Mal, dass mein Magen nicht mehr knurrt. Der Heißhunger auf feste, kohlenhydratreiche Lebensmittel ist verschwunden. Es wird leichter. Ich fühle mich leichter.

Vormittags beim Sport merke ich aber, wie erschöpft mein Körper ist. Ich passe meinen Trainingsplan deshalb an meine Tagesverfassung an, denn ich fühle mich müde und energielos. Also schnell wieder nach Hause, um mir eine Ruhepause zu gönnen. Nur gut, dass ich im Urlaub bin.

Mittlerweile ist es auch okay für mich, wenn mein Freund neben mir isst. An den ersten beiden Tagen hat mich das schon aus meiner „yogischen Mitte“ gebracht. Ich konnte gar nicht hinsehen, wenn er genussvoll in sein krosses, herrlich duftendes Brötchen biss, während ich an meiner Saftflasche nuckelte. Aber was sind schon 5 Tage? Das wäre doch gelacht!

Tag n°4 – Plötzlich ist der Hunger weg

Es ist verblüffend, wie schnell sich mein Körper auf wenig Nahrungszufuhr umstellt. Ich fühle mich gut, gewöhne mich daran und mir wird bewusst, wieviel Zeit mir an einem Tag bleibt, wenn ich weder Lebensmittel einkaufen, noch kochen oder essen muss.

Obwohl mir das Kochen von Tag zu Tag mehr fehlt und ich gedanklich schon jetzt Rezepte und herrliche Speisen kreiere, die ich zubereiten werde, sobald ich wieder essen darf.

Bevor ich ins Bett gehe, mache ich mir noch einmal einen warmen Leberwickel und schlafe entspannt ein.

Tag n°5 – Der letzte Tag

Endlich! Fast geschafft. Am 5. Tag der Kur wird das Safttrinken zur Routine. Meine Energie kommt zurück in den Körper und ich besuche abends eine sanfte Yogaklasse, die mir gut tut. Ich freue mich, wenn ich zum gewohnten, aber bewussteren Essen zurückkehre, denn – Hand aufs Herz – ich esse einfach viel zu gerne!

Mein Résumé

5 Tage sind schon eine harte Nuss und vermutlich würde ich beim nächsten Mal nur eine 3-tägige Saftkur machen. Warum? Erstens, weil ich glaube, dass es ausreicht, um den Körper zu entlasten und zu reinigen. Zweitens sind die ersten beiden Tage für mich sowohl physisch als auch psychisch am intensivsten. Es sind die Tage, die es zu überstehen gilt. Denn hier geht es um das Bewusstmachen von den Marotten der Nahrungsaufnahme, die im Alltag so oft viel zu unbewusst, unregelmäßig und unausgewogen geschehen. Während einer Detox-Kur wird man mit dem Ego konfrontiert. Mit all seinen täglichen Suchtgedanken, Begierden und unbewussten Essens-Angewohnheiten. Sich diesen zu stellen, wachsam und neugierig zuzuhören, aber ihnen nicht nachzugeben, ist für mich die größte Challenge. Und ich habe sie gemeistert! Yay!

An den kommenden Tagen werde ich meine Ernährung ganz langsam aufbauen und basisch essen, damit sich mein Körper Schritt für Schritt wieder an feste Nahrung gewöhnt. Reis, gedämpftes Gemüse, klare Brühe und nach zwei bis drei Tagen ein ayurvedisches Dal, das nicht nur lecker schmeckt, sondern auch wohltuend und leicht bekömmlich ist. Ich freue mich jetzt schon darauf und habe alle Zutaten bereits zu Hause.

Elvira berichtete im Frühjahr über ihre Entschlackungskur mit braunem Reis. Habt ihr ebenso Erfahrungen mit Detox-Kuren? Wenn ja, welche waren das? Wie hat es euch gefallen? Wie habt ihr euch gefühlt?

Stay clean,

Valerie – The Yoga Affair – Signature – gold

 

* In herzlicher Kooperation mit Kale & Me

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8 Comments

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    Reply Su 10. Juli 2016 at 11:01

    Gratuliere!

    Ich finde, dass eine Saftkur so schwierig zu schaffen ist. Ich habe so viel bei der gelernt! Die hat meine Ernährung komplett geändert. Und jetzt, wenn ich zurück vo Ferien oder reisen bin, will ich eine Saftkut machen (max 3 Tage), weil wenn ich auswerts essen, es geht mir nicht mehr gut.

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    Reply Valerie 11. Juli 2016 at 7:26

    Vielen Dank liebe SU!
    Ja, es ist richtig schwierig, du sagst es. Ich bin gespannt, wie es mit meinen Essgewohnheiten nun weitergeht. Ich bin ja ein richtiger Schokolade Addict… 😉
    Aber immer wieder mal 2-3 Tage fasten ist sicherlich gut für den Körper. Machst du das regelmäßig? Mit selbst gepressten Säften? Bin gespannt, wie es dir geht!
    Toi toi toi dafür und alles Liebe, Valerie

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    Reply Marie 14. April 2017 at 23:22

    Hallo Valerie,
    danke für diesen ausführlichen Beitrag über deine Saftkur! Ich habe inzwischen schon drei Saftkuren von jeweils 5 Tagen hinter mir.
    Ich bin gerade über einen anderen Beitrag von Elvira, auch über Detox, auf diesen Beitrag gestoßen. Hast du zwischenzeitlich schon eine weitere
    Saftkur gemacht? Ich habe früher im Abstand von so 3-4 Monaten immer eine Woche Heilfasten gemacht. Das Fasten jetzt quasi mit den Säften zu ergänzen ist
    super da ich spüre wie meine Verdauung entlastet wird, ich aber gleichzeitig hochwertige Vitamine und Spurenelemente zu mir nehme.
    Wenn du noch einmal eine Saftkur machen willst, würde ich dir nur raten die Saftkur von einem Hersteller zu kaufen der ausschließlich Bio Obst und
    Gemüse für seine Säfte verwendet 😉

    Liebe Grüße

    Marie

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      Reply Valerie 15. April 2017 at 16:02

      Liebe Marie,

      vielen Dank für dein Feedback. Wow, toll wie regelmäßig du das machst! Das bedarf viel Durchhaltevermögen. Ich selbst habe seither keine Saftkur mehr gemacht. Welche Hersteller kannst du denn empfehlen? Vielleicht versuche ich es ja doch noch mal. Wenn auch nur 3 Tage oder so. 🙂

      Viele Grüße und schönes Wochenende wünsch ich dir,
      Valerie

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    Reply Valerie 15. April 2017 at 16:02

    Liebe Marie,

    vielen Dank für dein Feedback. Wow, toll wie regelmäßig du das machst! Das bedarf viel Durchhaltevermögen. Ich selbst habe seither keine Saftkur mehr gemacht. Welche Hersteller kannst du denn empfehlen? Vielleicht versuche ich es ja doch noch mal. Wenn auch nur 3 Tage oder so. 🙂

    Viele Grüße und schönes Wochenende wünsch ich dir,
    Valerie

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      Reply Marie 18. April 2017 at 1:06

      Danke, ich hoffe du hattest auch ein schönes verlängertes Wochenende 😀 Ich kann dir die Saftkur von Cardea Detox empfehlen, bei denen sind die Säfte auch alle in Bio-Qualität! Also die natürliche Darmsanierung, die Saftkur und Yoga sind für mich die besten Detox Methoden die es gibt.

      Liebe Grüße
      Marie

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    Reply Maike 1. August 2017 at 16:20

    Obwohl Detox heutzutage fast notwendig ist, würde ich eher eine 3-Tage-Saftkur anstatt 5 machen. Für Personen, die am Tag noch arbeiten müssen, würde das zu schwer werden. Amyalmond mit Mandel und Dattel klingt super lecker!

    Vielen Dank für den hilfreichen Beitrag:)

    Grüße aus Hamburg,
    Maike

    • Avatar
      Reply Valerie 2. August 2017 at 7:27

      Liebe Maike,

      danke für deine Worte. Damit hast du vermutlich auch recht. Wobei es für mich bei jeder Detox-Kur nach 3 Tagen einfacher wurde und ich so länger „durchhalten“ konnte. Eine Alternative wäre sicherlich auch mehrere, kurze Detox-Kuren über das Jahr verteilt zu machen. In Zukunft würde ich mich aber von einem Profi beraten lassen, um mich dabei noch sicherer zu fühlen.

      Viele Grüße aus Berlin,
      Valerie

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