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Hand aufs Herz // Befreie dich von deinen Ängsten

18. Mai 2017

Angst hat viele Gesichter

Manchmal lassen mich meine Ängste nur schwer atmen. Alles schnürt sich zu. Mein Herz klopft wild und mir wird heiß. Wenn die Situation durchgestanden ist, vor der ich mich so gefürchtet habe, denke ich mir zu 99%: Das war doch gar nicht schlimm! Wovor hatte ich denn solche Angst?

Wir alle haben Ängste. Durch viele Gespräche habe ich festgestellt, dass sich unsere Ängste oft sehr ähnlich sind. Besonders wir Frauen neigen dazu, erstmal vor allem Angst zu haben. Angst davor zu scheitern. Angst davor nicht attraktiv genug zu sein. Angst davor abgelehnt zu werden. Angst davor verlassen zu werden. Angst davor einen Fehler zu begehen. Die Liste ist endlos.

Eine gesunde Portion Angst ist wichtig, um uns vor gefährlichen Situationen zu bewahren. Zuviel Angst verbaut uns allerdings die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln und Neues kennenzulernen. Denn wir verharren auf derselben Stelle. Fehler zu machen ist nicht schlimm. Es ist nur schlimm, wenn wir nicht daraus lernen und den Fehler wieder und wieder begehen.

Es gibt so viele Möglichkeiten, wie wir den Bann durchbrechen können. Hier sind 3 Tipps, die vielleicht auch dir helfen, mit deinen Ängsten anders umzugehen.

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n°1: Weniger „Ich trau mich nicht“, mehr „Das schaffe ich!“

Mutig sein kann man üben. Baue ganz bewusst immer wieder kleine Challenges in deinen Alltag ein. Damit förderst du deinen Mut und entwickelst Selbstvertrauen. Du sprichst nicht gerne vor Leuten? Melde dich freiwillig, wann immer sich eine Möglichkeit auftut! Durch die Regelmäßigkeit wird deine Angst von selbst verschwinden.

 

n°2: Weniger „Was wäre, wenn…“, mehr “ Einfach mal machen“

Grundsätzlich gehen uns Dinge im Leben leichter von der Hand, wenn wir sie mit Gelassenheit angehen. Anstatt ewig über mögliche Vor- und Nachteile und potentielle Auswirkungen nachzudenken, hilft es manchmal ohne das geringste Zögern zu handeln. Fühlt es sich richtig an? Dann tue es, ohne lange zu überlegen. Denn in dem Moment, wo wir beginnen zu überlegen, schleicht sich auch meist die Angst ein.

 

n°3: Weniger Probleme wälzen, mehr träumen

Wovon träumst du? Wann hast du überhaupt das letzte Mal geträumt? Sich seinen Träumen und Wünschen ganz bewusst zu werden löst einerseits ein positives Gefühl in uns aus und lässt uns Pläne schmieden, wie wir dahin kommen. Probleme werden immer da sein, aber nur bis zu dem Grad, den wir aktiv zulassen. Du hast es also in der Hand, was du mit deinen Gedanken anfängst. Was würdest du machen, wenn du keine Ängste hättest? Schreib deine Träume auf und werde dir bewusst, was zwischen dir und deinem Traum steht. Frage dich dann, was das Schlimmste wäre, das passieren kann, wenn du deinem Traum nachgehst. Nichts? Na dann, los!

 

In diesem Sinne: Einmal tief durchatmen und loslassen!

 

Signatur Elvira Unterschrift

Fotos: © Torsten Maas

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