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Kolumne // Es ist nicht alles Gold was glänzt oder wie man Yoga zur Cash-Cow macht

17. August 2017
Bali Travel Yoga The Yoga Affair

Vorsicht bei der Wahl deines Yoga Retreats

„Gerne laden wir The Yoga Affair ein, unser Retreat zu testen.“ „Wohooo“, – dachte ich mir. Dass man aber gerade dabei ein Wochenende erlebt, das man lieber aus dem Gedächtnis streichen möchte, durfte ich gleich beim ersten Testing erfahren. Lange haben Valerie und ich uns darüber unterhalten, wie wir mit dieser Thematik umgehen. Die meisten Blogs schreiben immer nur darüber „wie toll und schön und super“ etwas ist. Muss man ja auch, wenn es sich um bezahlte Aufträge handelt. Wir sind zum Schluss gekommen: Wir wollen daraus eine neue Kolumne schaffen. Dabei werden wir unsere unschönen Erfahrungen in anonymisierter Form teilen und in positive Tipps umwandeln, damit dir diese Ärgernisse in deinem wohlverdienten Urlaub erspart bleiben.

Yogaretreats, sowohl aus dem Luxus- als auch aus dem Budgetsegment, sprießen wie Pilze aus dem Boden. Die Wellness- und Gesundheitsindustrie steht ohne Frage am Zenit und es werden Unmengen an Geld gemacht. Jeder – ob Yogi oder nicht – möchte sein Stück dieses Kuchens bekommen. Getrieben vom schnellen Gewinn, bringt das leider auch jede Menge negativer Energie mit sich. Ethische Unternehmensführung scheint in der Yogawelt – wie in so vielen Industrien – noch lange nicht überall angekommen zu sein.

 

Schlussendlich zählen die inneren Werte

Kürzlich musste ich auf einem Retreat eine ganze Reihe unschöner Erfahrungen machen. Geblendet von den himmlischen Bildern, habe ich mich mit hoher Erwartung auf den Weg gemacht. Eines der namhaften Retreats, aus dem oberen Preissegment hat Großes erhoffen lassen, punktete dann aber leider nur mit einer Enttäuschung nach der anderen.

Wunderschönes Aussehen alleine reicht eben leider nicht. Wer ein Retreat erfolgreich führen will, muss in der Lage sein, dem Haus eine Seele einzuhauchen. Um dir diese Enttäuschung und ein großes Loch in deiner Geldbörse zu ersparen, habe ich mir Gedanken gemacht, wie du dies vermeiden kannst. Ein tolles Retreat ist das perfekte Zusammenspiel von Professionalität, Herz, langjähriger Erfahrung und schöner Energie. Mehr dazu erfährst du in meinem nächsten Blogpost nächste Woche.

 

„Quality check“ statt „name and shame“

Es entspricht nicht unseren Werten öffentliches Naming und Shaming zu betreiben oder eine Black List über Retreats zu führen, die wir besonders schlimm fanden. Wenn du aber Zweifel bezüglich einer Buchung hast, kannst du mir oder Valerie natürlich jederzeit eine Nachricht senden.

Zudem kannst du dir sicher sein, dass alle Retreats, Studios und Lehrer, die wir dir auf The Yoga Affair vorstellen, bereits von uns getestet wurden und unseren hohen Ansprüchen in Punkto Qualität, Herzlichkeit und Professionalität absolut gerecht werden.

Wir wollen eine Community schaffen, in der Ehrlichkeit und Business Ethos als oberste Prinzipien gelten. In der positive Erfahrungen große Wellen schlagen und sich verbreiten.

In diesem Sinne, lass dich nicht blenden!
Ich freue mich über deine Erfahrungen und Erzählungen.

Signatur Elvira Unterschrift

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