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Im Portrait // Maria Christina Gabriel über Selbstfürsorge

27. Februar 2018
Maria Christina Gabriel New York City Berlin Mentorin Coach Birth Doula Selbstfürsorge Power of Ceremony Programm Rituale Zeremonien Frauen Kraft Balance

Meine erste Begegnung im Zuge eines Coachings mit Maria Christina Gabriel vor 2,5 Jahren in Berlin war ein regelrechter Life Changer. Frustriert von meinem damaligen Job, gab sie mir – geprägt durch ihre tiefe Spiritualität und Klarheit – Impulse, die meinen Weg der darauf folgenden Jahre stark verändern sollte. Ihr umfangreiches Wissen, ihre unerschöpfliche Empathie sowie ihre Power inspirieren mich sehr. Mittlerweile ist Christina nicht mehr „nur“ mein Coach, sondern auch Freundin und Herzensmensch. Wir haben zusammen Workshops für Frauen gehalten und planen auch in diesem Jahr ein gemeinsames Retreat in den österreichischen Bergen (mehr dazu in Kürze).

Um ein bisschen mehr über sie und ihr spannendes Leben in den USA zu erfahren, habe ich ihr im folgenden Interview ein paar Fragen gestellt.

Christina, erzähle uns ein bisschen über dich. Wer bist du und was machst du?

Ich arbeite als Mentorin und Birth Doula in New York City.

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Wie genau wird man denn Mentorin und was hat dich auf diesen Weg gebracht?

Mein Leben lang haben mich spirituelle Lehren, Philosophie und die unterschiedlichen Weltkulturen fasziniert. Ich wusste schon früh, dass ich mit dem Wissen, was mir mitgegeben wurde und ich durch meine Eltern aufnehmen konnte, anderen Menschen Impulse weitergeben wollte. Viele meiner Entscheidungen in frühster Jugend waren davon geprägt, meiner Intuition zu vertrauen und mit Neugierde in die Welt zu gehen. Eine richtige spirituelle Praxis hat sich für mich jedoch erst mit Mitte 20 aufgebaut und ich sehe diese als ein offenes, sich ständig weiterentwickelndes Projekt. Ich brauche Veränderung wie die Luft zum Atmen und glaube, es gibt noch sehr viel zu entdecken, vor allem bei dem Thema Selbstfürsorge.

Das Fundament meiner Arbeit bilden Reiki- und Heilerausbildungen sowie Health Coaching. Alles, was ich tue, ist von Erdmedizin durchzogen. Ich sehe mich immer mehr als eine Praktikantin von Mama Erde und stehe manchmal einfach nur staunend da, wenn ich mit Pflanzen und Wurzeln arbeite. Es ist unglaublich spannend, diese Arbeit aus New York City zu machen und ein Stück weit diese spirituelle Bewegung von hier aus zu betrachten – vor allem in diesem digitalen Zeitalter. Affirmationen, Mantren, Bergkristalle – heute wissen viele Menschen um diese Schätze und wie wir sie einsetzen können und ich empfinde das als großes Geschenk.

Als Mentorin arbeite ich nun seit über 4 Jahren und unterstütze Menschen eben nicht nur auf der logischen Ebene des Coachings, sondern schaue mir die Person aus einem holistischen Blickwinkel an. Wir arbeiten mit den Chakren, ich gebe Readings und wir lösen Glaubenssätze auf, die vielleicht schon über die Ebene der Ahnen weitergetragen wurden. All mein Wissen fließt in die Sessions ein und setzt ein Fundament für die freie Entwicklung des Klienten.

 

Wie hat dich diese spirituelle Arbeit geprägt? Bist du vielen Widerständen in deinem Umfeld begegnet über die Jahre und wie bist du damit umgegangen?

Ich glaube tatsächlich, dass mein Leben diese Arbeit steuert. Es entsteht aus mir und meinen Erfahrungen. Dabei sind es vor allem die Tiefpunkte, die Momente, in denen ich mich wie im freien Fall befinde, die große Shifts erzeugen. Gerade die letzten 2 Jahre hatten viel mit persönlichem Schmerz und Angst vor dem Tod und dem Alleinsein zu tun. Es war eine intensive Zeit, die in einer Art Neugeburt geendet hat und mich noch einmal neu aufgestellt hat.

Alles, was ich erlebe, lässt mich weiter wachsen und setzt ein Puzzleteil mehr ins Bild. Ich würde sagen, dass ich schon immer ein Freigeist war, die Dinge gerne in Frage stelle und etwas Neues für das Lebensglück von uns Menschen erschaffen möchte. Dabei habe ich das Glück, dass ich langjährige Freundschaften habe, obwohl ich so oft in der Weltgeschichte unterwegs bin. Viele über 20 Jahre, noch aus der Schulzeit und das hilft ungemein – gerade in Momenten, wo man alles in Frage stellt. Menschen, die einen so lange kennen und die Entwicklung verfolgt haben, können dich in Minuten erden.

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In deiner Arbeit hältst du Raum für die Entwicklung anderer. Wie nutzt du deine Zeit für dich und welche Rituale pflegst du für dein eigenes Seelenwohl?

Der Anfang meiner Arbeit war viel vom Thema Schutz geprägt und wie ich lerne, mich gut energetisch auszurichten und bei mir zu sein. Ein Thema, das für mich in vielen Coachingausbildungen tatsächlich fehlt. Mit jedem Klienten und jedem Mentoring-Thema habe ich mich mit entwickelt und mit der Zeit etwas Grundsätzliches verstanden: Es gibt nicht die eine Praxis oder das eine Ritual für mich. Lange Zeit dachte ich tatsächlich, ich muss jeden Tag das gleiche abspulen und habe mich gewundert, warum ich nicht am Ball bleiben kann.

Heute weiß ich: Das “Zeit nehmen für mich” ist die Praxis, den Inhalt passe ich jedoch an das an, was ich an diesem Tag individuell brauche. Mal ist es Körperarbeit, Yoga, eine Schüttelmeditation oder Atemsession, mal eine Teezeremonie und das Singen von Mantren. Die Zubereitung eines guten Essens, der Spaziergang an der Natur. Meine Erkenntnisse rund um die Selbstfürsorge sind im letzten Jahr in meinen ersten Ausbildungskurs Power of Ceremony geflossen. Vielen Menschen suchen nach ihrem Ausdruck, sie möchten mehr über ihre persönliche Kraft herausfinden und wie sie Leadership aus einem spirituellen Sinne leben können. In diesem dreimonatigen Kurs entdecken sie step-by-step ihre persönliche Medizin und lernen, was gut für sie funktioniert und wie sie die Lehren praktisch in ihrem Leben anwenden können.

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Was inspiriert dich in deiner persönlichen Entwicklung für die Zukunft?

Ich habe tatsächlich vor einiger Zeit aufgehört To-Do Listen zu schreiben und Pläne zu machen. Vieles, was mich inspiriert, hat mit der Weisheit unseres Körpers zu tun und wie wir unsere Kraft zum höchsten Wohle einsetzen können. Seit ich 2017 meine Doula Ausbildung abgeschlossen habe, hat es mich schlichtweg von den Socken gehauen, dem weiblichen Körper bei der Geburt eines neuen Menschen zu unterstützen. Wir vergessen manchmal, dass wir das Thema der Transformation als Frauen zutiefst in uns tragen und dabei durch unsere Blutung an die Rhythmen des Mondes angeschlossen sind. Sprich wir sind zyklische Wesen und das fasziniert mich zutiefst. Wege zu entdecken, wie wir uns durch Pflanzenmedizin und dem bewussten Zusammenleben mit Mama Erde in diese Bewegung, diesen Rhythmus hineinfließen lassen können, ist mir ein großes Anliegen.

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Was liest du aktuell und was findet man auf deinem Nachttisch?

Ich versuche mein Leben wie einen Altar zu führen und mich mit Dingen zu umgeben, die mich ästhetisch ansprechen und mir Freude bereiten. Dazu gehört, dass ich versuche möglichst ohne Plastik zu leben und unnötigen Müll vermeide. Auf meinem Schreibtisch stehen daher zwei Glasflakons, einer mit meinem selbstgemachte Flower Essence Spray für die Nacht mit Lavendel und Weihrauch und einem Raumduft von Coqui-Coqui . Dazu eine Marienstatue aus Holz, die meine Oma früher an ihrem Bett stehen hatte und ein Rosenquarz. Ich lesen aktuell The Denial of Death von Ernest Becker.

 

 

Christina gibt heute, am Dienstag dem 26. Februar 2018, um 19:00 Uhr deutscher Zeit einen kostenlosen Videocall zum Thema Selbstfürsorge und Rituale im Jahr 2018. Wie du dabei sein kannst? Klicke dich einfach über diesen Link dazu und habe etwas zum Schreiben dabei!

Vielen herzlichen Dank für das schöne Interview, liebe Christina. 

 

Signatur Valerie Unterschrift

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