Mind

Thoughtful Thursday // Dankbarkeit üben

10. November 2016
Dankbarkeit Yoga Gedanken Glücklich Zürich

Für welche Dinge und Personen in deinem Leben bist du dankbar?

An Tagen, an denen die Sonne nicht für mich scheint, versuche ich mich wieder darauf besinnen, was ich alles in meinem Leben habe, wofür ich dankbar sein darf. Wenn man genau hinsieht, ist das eine ganze Menge.

Es gibt viele tolle Techniken, wie man Dankbarkeit üben und praktizieren kann. Eine davon möchte ich hier gerne vorstellen: Non-Stop writing.

Was du dazu brauchst

1 Stück Papier oder dein Journal
1 Stift
5 Minuten Zeit

Und schon geht’s los! Such dir eine ruhige Ecke, wo du 5 Minuten ungestört für dich sein kannst. Stell deinen Timer auf 5 Minuten. Setz dich, schließ für einen Moment die Augen und frage dich selber:

Wofür bin ich heute dankbar?

Dann beginne zu schreiben. Schreibe einfach alles nieder, was dir in den Sinn kommt. Es gibt kein richtig und kein falsch. Wenn dir nichts mehr einfällt, schreibe: Ich bin dankbar auf dieser Welt zu sein! Neue Gedanken werden folgen.

Freies, assoziatives Schreiben ist so toll und wirkt zutiefst befreiend. Es gibt genügend Studien, die belegen, dass eine regelmässige Praxis der Dankbarkeit uns zufriedener und gelassener werden lässt. In der Zeit, in der wir uns den Gefühlen der Dankbarkeit hingeben, bauen wir Stress und negative Emotionen ab.

Anstatt sie jeden Tag neu zu schreiben, kannst du natürlich auch alte Listen oder Texte wieder lesen.

Danke

 

Signatur Elvira Unterschrift

Titelbild: © Torsten Maas

Outfit: Hey Holla and Onzie by Sportles

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2 Comments

  • Reply Des 11. November 2016 at 13:05

    Das werde ich versuchen. Ich weiss jetzt schon, dass es funktioniert.
    Ich habe angefangen Tagebuch zu führen, nachdem mir eine Freundin eines geschenkt hat (es heisst „One line a day“ und geht über 5 Jahre). Manchmal trage ich ein paar Tage nach, weil ichs vergesse und oft muss ich erst nachdenken, was ich gemacht habe bis mir wieder einfällt, dass ich ein Treffen mit einer Freundin und sehr guten Gesprächen hatte oder ich das erste Mal auf mein Patenkind aufpassen durfte und sie schaurig Spass hatte. Man denkt einfach so wenig darüber nach, was man gemacht hat, das einem Freude bereitete und wofür man dankbar sein kann. Danke für diesen Beitrag und die Eingebung. Tagebucheinträge sind natürlich auch manchmal nicht so positiv. Da ist das Niederschreiben der Dinge für die man dankbar ist, sehr förderlich und holt einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

    • Reply Elvira 16. November 2016 at 22:49

      Liebe Desi! Danke für deine schönen Worte. Sie haben mich sehr gerührt. Man muss nicht immer positiv sein, auch das Schlechte gehört dazu. Aber es ist schön, wenn man sich immer wieder auf das Schöne besinnen kann. Alles Liebe <3

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