Mind

Thoughtful Thursday // Jahreszeit der Stille

22. November 2016
Ruhe – Stille – Winter – Yoga – Praxis

Eine tolle Yogaklasse mit Catherine Lippuner hat mich dazu inspiriert, ein paar Worte zum Thema Stille und Winter zu schreiben. Die Natur macht uns einen wunderschönen Prozess vor: Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, wird sie ganz still und kehrt in sich,  um neue Energie für den Frühling sammeln.

Und was tun wir? Wir aber machen munter weiter mit unserem Alltag ohne mal einen Gang zurück zu schalten. Und insbesondere in der hektischen Vorweihnachtszeit sind wir beschäftigter denn je.

Wenn Schnee liegt, wird die Welt ganz still

Im Winter sind viele von uns etwas antriebslos und oft müde. Ich zum Beispiel könnte schon nachmittags mit Einbruch der Dunkelheit wieder ins Bett kriechen. Am liebsten würde ich einen Winterschlaf machen. Ich habe weniger Energie als im Sommer und das kann anstrengend sein. Warum tun wir es nicht der Natur gleich und lassen es einfach etwas ruhiger angehen? Der Winter kann ein schöner Zeitpunkt sein, in die Stille zu gehen.

Das Schöne am Stillsein ist, dass man ganz automatisch zur Ruhe findet. Der nicht enden wollende Strom der Gedanken wird unterbrochen, unser Geist wird klarer und es kehren Momente des absoluten Friedens ein.

Das Licht des Winters ist die Poesie der Geduld

Die Welt ist eine andere im Winter. Wunderschön, ruhig und in sich gekehrt liegt sie da. Wenn wir still werden, tun wir es ihr gleich. Wir geben uns die Möglichkeit, ruhig zu werden und uns mit uns zu verbinden. In diesem Moment erhalten wir eine Chance, uns zuzuhören und erfahren was unser Herz sagen will.

Wir können lernen, die Stille zu hören. Stille ist immer da. Zwischen den Worten, zwischen den Sätzen. Man muss sie nur hören und ertragen (lernen). Es gibt viele verschiedene Arten, wie man diese Stille erleben kann.

Am Fenster sitzen und den Schneeflocken zusehen, wie sie geräuschlos zu Boden fallen und die Landschaft mit einer weißen Decke überziehen. Lange Spaziergänge über verschneite Felder draußen in der Natur. Vielleicht gibt es sogar einen Tag, den man in Schweigen verbringt oder mehrere Tage in einem Kloster.

Schönes Zuhören und eine ruhige Vorweihnachtszeit

Signatur Elvira Unterschrift

Foto: © Caroline Prange

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