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Herzensprojekte // Die Berlin Yoga Conference 2019

3. Juli 2018
Anastasia Shevchenko, Berlin Yoga Conference, Yoga, Meditation, Event, 2019, Pop-Up

Anastasia Shevchenko über die Berlin Yoga Conference 2019

2019 ist die erste Berlin Yoga Conference geplant. Bis dahin erwarten uns zahlreiche spannende Pop-Up Events, die mit Yoga- und Meditations-Workshops sowie Vorträgen einen einen kleinen Vorgeschmack auf die Konferenz und die präsentierenden Lehrer zu geben.

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Um herauszufinden, was uns 2019 erwartet, habe ich Anastasia Shevchenko, Yogalehrerin sowie Gründerin und Geschäftsführerin der Berlin Yoga Conference, ein paar Fragen zu ihrem Herzensprojekt gestellt:

 

Anastasia, erzähle uns ein bisschen über dich. Wer bist du und was machst du?

Ich bin Yogalehrerin in Berlin, gebürtige Ukrainerin, aufgewachsen in Kanada, Mutter von zwei Kindern, Bücherwurm und Kunstliebhaberin. Ich praktiziere seit 15 Jahren Yoga – also die Hälfte meines Lebens.

Ich kam zum Yoga, um meine Skoliose zu therapieren. Dadurch hat das Thema Heilung des Yoga einen besonderen Stellenwert in meiner persönlichen Praxis erhalten. Ebenso der Aspekt der Selbstverwirklichung. Nachdem ich mein inneres Wesen durch verschiedene yogische Heilpraktiken berührt hatte, trat ich in eine neue Phase meines Lebens ein, in der ich ein aktiver Mitschöpfer meiner Erfahrungen wurde.

 

Wie kam es dazu, eine Yogakonferenz ins Leben zu rufen?

Als ich mit meinem zweiten Kind schwanger wurde (sie ist mittlerweile 3 Monate alt) und ich kurz vor meinem 30. Geburtstag stand, wollte ich Grundlegendes an meiner Arbeitsweise verändern. Weniger in der Nacht und mehr während des Tages arbeiten, um den Bedürfnissen der wachsenden Familie gerecht zu werden. Ich fühlte mich bereit, meinen Beitrag zur Gemeinschaft um mich herum zu leisten, indem ich dieses sehr ehrgeizige, herausfordernde und doch sehr spannende Projekt der Berlin Yoga Conference annahm.

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Welcher Vision folgst du?

Meine Vision besteht aus zwei Ansätzen.

Einerseits möchte ich eine ganz besondere Lernumgebung schaffen, in der Selbstwahrnehmung, Selbstheilung und Selbsttransformation stattfinden können.

Andererseits möchte ich die Menschen daran erinnern, dass der nächste und vielleicht der letzte natürliche Schritt auf der Yoga-Reise darin besteht, sich mit anderen zu verbinden und damit der Gemeinschaft etwas zurückzugeben, das dem eigenen Talent und der eigenen Vision und Hoffnung auf eine bessere Zukunft entspricht. Das ist übrigens unser Motto: Atmen – Lernen – Verbinden

 

Was erwartet die Teilnehmer? 

Im Detail kann ich das noch nicht vorhersagen. Aber arbeite daran, alle notwendigen Vorbereitungen zu treffen, die meine Vision und Ziele für das Projekt widerspiegeln. Ich stecke mein Herzblut in die Organisation dieser Veranstaltung, um qualitativ hochwertige Inhalte zum Lernen und Inspirieren zu bieten und einen Raum für die Verbindung zu anderen zu erschaffen.

Der Schwerpunkt liegt auf der authentischen Yoga-Erfahrung, der modernen Yoga-Philosophie und der Schnittstelle zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es geht um eine Balance zwischen Herausforderung und Ruhe, männlich vs. weiblich, Tun und Sein.

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Ist die Veranstaltung für jeden zugänglich oder gibt Voraussetzungen für die Teilnehmer?

Viele Menschen verbinden mit dem Wort „Konferenz“ etwas sehr Spezifisches oder Einschränkendes – also nur etwas für Profis. Das ist nicht absolut nicht richtig. Diese Konferenz ist offen für alle, egal welches Level der Erfahrung oder welcher Hintergrund mitgebracht wird. Ich hoffe, dass das Programm und der Raum  jedem etwas Wertvolles bieten wird.

Ich habe das Wort „Konferenz“ bewusst anstelle von „Festival“ gewählt, weil es bereits genug Yogafestivals gibt, aber eben zu wenig Konferenzen.

 

Vor dem eigentlich Konferenztermin gibt es zahlreiche Pop-Up Events. Was ist die Idee dahinter?

Die Pop Up-Veranstaltungen sollen einen Vorgeschmack auf die erste Berliner Yogakonferenz geben, die vom 24. bis 26. Mai 2019 (also noch eine ganze Weile bis dahin) stattfinden wird. Während der Pop Ups wird ein Teil des Programms enthüllt – zusammen mit anderen Elementen, die in das Projekt integriert werden. Dabei hoffe ich natürlich, eine Community aufzubauen und einige Ticketverkäufe zu generieren.

Das Pop Up#2 findet am 18. August 2018 im Element Yoga in Kreuzberg statt. Eine wunderbare Sommerausgabe, bei der ich zwei Lehrer aus Spanien eingeladen habe. Es wird eine Rocket Yoga und eine Jivamukti Yoga Session geben. Um eine Balance zu diesen dynamischen, herausfordernden Yogastile zu finden, wird es auch ruhiges, sanftes Yoga sowie eine Mediation geben. Das Programm ist aber noch in Arbeit und wird in Kürze veröffentlicht.

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Es liegt mir am Herzen, Menschen mit all ihren persönlichen Erfahrungen zusammenzubringen, um in Diskussionen wichtige Fragen, wie Business und Spiritualität, Yogalehrer-Marketing und ayurvedische Lehren für ein ausgeglichenes Leben usw. anzusprechen. Ich freue mich darauf!

 

Vielen herzlichen Dank für das Interview, liebe Anastasia.

Signatur Valerie Unterschrift

Fotos: ©Alessandro Sigismondi | Berlin Yoga Conference

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