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Guest Affair // Annas Tricks für mehr Achtsamkeit

3. April 2018
TYA Guest Affair Anna-Lena Zimmermann Gastautorin Achtsamkeitstricks Alltag Achtsamkeit Übungen Praxis

Achtsamkeitstricks für jeden Tag

Geht es dir auch manchmal so, dass du auf deinem Handy etwas nachschauen möchtest und wenn du es dann in der Hand hast, hast du schon vergessen, was du eigentlich wolltest? Und dann raubt dir die aktuellste WhatsApp-Nachricht auch noch den letzten Nerv? Dann wird es Zeit für dich aus der täglichen Tretmühle auszusteigen und mehr Achtsamkeit in dein Leben zu integrieren.

Die Erkenntnis ist der erste Schritt

Ja ganz genau, dass du jetzt diesen Artikel liest und dich mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigen möchtest, ist bereits der erste Schritt auch mehr Gelassenheit in dein Leben zu integrieren. Denn ohne Bereitschaft wirst du es auch nicht schaffen mehr Bewusstheit in deinen Alltag zu bringen.

„Achtsamkeit bedeutet, dass wir ganz bei unserem Tun verweilen, ohne uns ablenken zu lassen.“
Dalai Lama

Was ist überhaupt Achtsamkeit und warum ist dieses Thema derzeit so relevant?

Beim achtsamen Leben geht es darum, mehr im Hier und Jetzt zu sein. Dinge bewusster und klarer wahrzunehmen und im Moment zu leben, anstatt sich dauernd mit tausend Dingen im Kopf zu beschäftigen. Das Ziel dabei soll am Ende des Tages sein, entspannter, gelassener und glücklicher zu sein. In unserem Alltag nehmen Multi-Tasking und immer überall verfügbar zu sein, stetig zu. Tatsächlich ist der Versuch, alles auf einmal machen zu wollen, extrem anstrengend für unser Gehirn. Achtsamkeit soll dabei helfen, sich dessen bewusst zu werden und so den inneren Stress zu regulieren.

TYA Guest Affair Anna-Lena Zimmermann Gastautorin Achtsamkeitstricks Alltag Achtsamkeit Übungen Praxis

Weil wir in unserer Gesellschaft und unserem täglichen Leben so stark an diesen Dauerstress gewöhnt sind, müssen wir uns erst wieder daran gewöhnen, Dinge mit voller Hingabe und einen Schritt nach dem anderen zu tun. Deshalb möchte ich dir ein paar kleine Tipps und Tricks ans Herz legen, die dir helfen sollen, bewusster und achtsamer im Alltag zu sein:

Meine besten Achtsamkeitstricks:

n°1: Schreibe ein Dankbarkeitstagebuch.

Nimm dir dafür jeden Morgen oder Abend fünf Minuten Zeit und schrieb mindestens drei Dinge auf, für die du an diesem Tag dankbar bist. Das ist super einfach und hilft enorm dich auf die positiven Geschehnisse in deinem Leben auszurichten.

n°2: Einmal ganz bewusst und langsam essen

Und zwar mit Hilfe der Rosinenmethode. Hierbei versuchst du einfach die Rosine zuerst einmal ganz genau anzuschauen, dann zu ertasten, daran zu riechen und sie dann ganz langsam zu essen und dabei so viele Details wie möglich wahrzunehmen. Funktioniert übrigens nicht nur mit Rosinen, sondern mit allen anderen Lebensmitteln auch.

n°3: Immer nur eine Sache auf einmal tun

Telefonieren, kochen und nebenbei noch fern schauen, das führt dazu, dass man alles halb und Nichts richtig macht. Es passieren häufig Fehler oder Missgeschicke. Also versuch einfach, einmal am Tag, ganz bewusst nur eine einzige Sache auf einmal zu tun.

n°4: Tu banale Dinge mit völliger Hingabe

Ich finde man kann das besonders gut beim Gemüse schneiden üben. Wenn du das nächste Mal eine Gurke zerschneidest, versuch dies so sorgfältig wie möglich und mit voller Hingabe zu tun. Versuche die schönsten Gurkenscheiben der Welt zu erschaffen.

n°5: Nimm Kleinigkeiten wahr

Wenn du gerade die Straße entlang gehst, dann versuch dich auf Dinge zu fokussieren, die du sonst ausblendest, weil du dich schon so sehr daran gewohnt hast. Das könnten die Farben der Häuser um dich herum sein, oder die Geräusche, die du hören kannst. Finde etwas und betrachte es ganz genau oder nimm es ganz bewusst und detailliert wahr. Du wirst überrascht sein, an wie vielen Details du jeden Tag einfach vorbei gehst, ohne sie zu bemerken.

n°6: Weniger Jammern

Alles was du dafür brauchst, ist ein simples Armband. Ich nutze dafür mein Inner Peace Armband von Spirit of Eden aus Howlith und Sandelholz. Wenn du das Armband am Morgen anziehst, lege es um dein linkes Handgelenk und jedes Mal wenn du dich beschwerst oder jammerst, wechsle das Armband auf die andere Seite. Das Ziel ist es, das Armband irgendwann die ganze Zeit und ohne Wechsel am linken Armgelenk zu behalten.

n°7: Kreiere deine eigenen Achtsamkeits-Reminder

Gerade wenn du mal einen schlechten Tag hast und es dir schwer fällt achtsam zu bleiben. Habe zum Beispiel in deiner Wohnung oder an deinem Arbeitsplatz Erinnerungen. Das könnte eine Karte mit einer Affirmation oder schöne Blumen auf deinem Tisch sein. Es soll dich einfach positiv stimmen und daran erinnern, dass du Achtsamkeit in dein Leben integrieren möchtest.

n°8: Stelle dir einen Atmungs-Timer

Stelle dir mehrmals am Tag einen Wecker (zum Beispiel auf deinem Smartphone), der dich daran erinnert lang und tief zu atmen. Atmung ist unglaublich wichtig für dein Wohlbefinden und bis du selbst daran denkst, ist dieser Trick eine gute Stütze.

 

Du musst definitiv nicht gleich versuchen alles auf einmal umzusetzen. Pick dir für den Anfang vielleicht einfach zwei Dinge heraus, bei denen du intuitiv das Gefühl hast, dass du sie gut umsetzen kannst. Dann such dir noch einen Tipp aus, von dem du das Gefühl hast es könnte dir etwas schwerer fallen, aber deinen Alltag wirklich bereichern. Und los geht’s!

 

Anna Anna-Lena Zimmermann Signatur The Yoga Affair Guest Affair Gastautorin Berlin Germany Deutschland Kundalini Yoga Achtsamkeit

 

Anna ist Kundaliniyogalehrerin in Berlin und beschäftigt sich bei Spirit of Eden mit Yoga und Meditation.

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